Sonntag, 12. Dezember 2010

Good Bye, Western Australia - Hello, South Australia!

Fast zweieinhalb Monate haben wir in Western Australia verbracht, dem größten Bundesstaat Australiens, und haben wirklich sehr vielfältige Erlebnisse gehabt… Schnorcheln, Delfine in Monkey Mia, Whale-Watching, Sunny Perth, Southern Forests und und und… Dennoch hieß es nun Abschiednehmen, doch vorher haben wir im schönen Esperance noch Bekanntschaft mit diesem Zeitgenossen gemacht:

Sammy the seal gehört sozusagen zum Inventar in Esperance und wohnt am dortigen Bootssteg. Die meiste Zeit liegt er faul (und fett) in der Sonne rum und bewegt sich höchstens mal, wenn ihm Fische zugeworfen werden.

Nachdem wir in Esperance noch unsere Frontscheibe nach einem riesigen Steineinschlag reparieren lassen mussten, ging es los auf den Eyre Highway 2000 km Richtung Osten – besser bekannt unter Nullarbor Plains. Der Name kommt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie „kein Baum“. So schlimm war es dann allerdings doch nicht, es gibt nur einen Streifen von ca. 20 km, auf dem tatsächlich kein Baum steht (und ein entsprechender Wind weht). Dafür passiert man die längste nur geradeaus führende Strecke Australiens mit 140 km. Zwischendurch hatten wir immer mal einen schönen Blick aufs Meer, nachts gab es Unwetter und innerhalb von drei Tagen war die Strecke dann schon erledigt. Eigenartig ist, dass man hier jedes Mal vorm Passieren der Grenze sämtliches Obst und Gemüse entsorgen muss, um die Ausbreitung von Fruchtfliegen zu stoppen. Dieses Mal waren wir tatsächlich so dreist und haben zumindest unsere Zwiebeln versteckt, nachdem wir alles andere aufgegessen hatten.

Hier einige Impressionen unseres Roadtrips:

(Ein Zebrastreifen mitten im Outback??? Wer weiß den Grund?)

(der Himmel vor einem aufziehenden Unwetter)

(Great Australian Bight)

Der erste Ort, den wir in South Australia ansteuerten, war Port Augusta, was gleichzeitig als Ausgangspunkt für einen Besuch der Flinders Ranges diente. Diese ziehen sich insgesamt über 800 km durch Südaustralien und gelten als absolutes Muss für Australienreisende. Allerdings ist es unmöglich, wirklich alles anzuschauen, da es dann schon wieder weit ins Outback geht und die Straßen für uns unpassierbar werden. Dies war aufgrund der vergangenen Regenfälle leider schon ein Grund, warum wir einige sehenswerte Orte gar nicht anfahren konnten. Schön war es trotzdem und gleich zu Anfang begrüßten uns diese beiden Känguruhs, die im Schatten eines Baumes am Straßenrand dösten:

Hier noch weitere Eindrücke:

(Wilpena Pound, ein 80 km² großes von einer Bergkette eingefasstes Becken)

Heiko hat sich letztens übrigens als Lebensretter verdingt. Nachdem wir mit ihm am Steuer schon sage und schreibe fünf Vögel auf unseren Fahrten auf tragische Weise umgebracht haben, hat er diesen kleinen Kerl gerettet, der wohl beim nächtlichen Unwetter aus dem Nest gefallen ist:

Im Moment sind wir übrigens in Adelaide…

…allzu spektakulär ist es hier nicht (dafür sind die Adelaide Hills in der Umgebung sehr sehenswert, aber leider hats geregnet und wir haben keine Fotos) und morgen geht es dann schon wieder weiter. Es gibt noch einiges zu tun in den letzten Wochen :-)

Viele Grüße von Mareike & Heiko

2 Kommentare:

  1. :( die armen Vögelchen ... oder wie grß war das erlegte Getier auf eurer Windschutzscheibe?

    AntwortenLöschen
  2. Ja, alles ganz normal große Vögelchen... einen haben wir letztens halbvertrocknet noch vom Unterboden gekratzt :-/

    AntwortenLöschen