Mittwoch, 26. Januar 2011
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Dienstag, 18. Januar 2011
Blaue Berge und die Hauptstadt
Unser Rückweg führt uns über das australische Inland und einen durchaus lohnenswerten Stopp legten wir in den Blue Mountains ein. Deren Name resultiert aus einem bläulichen Nebel, der sich aus dem Öl der Eukalyptusbäume bildet und über dem Gebirge hängt. Der erste Weg führte uns zu den Wentworth Falls, wo wir gleich einen ziemlich anstrengenden Walk hingelegt haben. Wir sind nämlich zum Ende der Wasserfälle herabgestiegen (und danach natürlich wieder hoch) und die Stufen waren wirklich extrem steil. Aber gelohnt hat es sich allemal:
Am nächsten Tag fuhren wir früh am Morgen zur Hauptattraktion der Blue Mountains, den Three Sisters. Die Geschichte besagt, dass die drei Schwestern von einem Mann versteinert wurden, weil dieser sie vor männlichen Avancen beschützen wollte. Dummerweise ist der Zauberer aber gestorben, bevor er sie wieder zurückverwandeln konnte. Legenden beiseite gelassen, war der Morgen bei den Three Sisters wirklich zauberhaft. Das Tal lag anfangs unter einem dicken Nebel verborgen, der sich langsam verzogen hatte und schließlich den Blick auf die versteinerten Schwestern freigab (auch der Kakadu hat gewartet):
Danach ging es für uns schon wieder straff weiter mit der Fahrt zu Aussichtspunkten und einigen Walks. Ziemlich beeindruckend war auch der sogenannte Pulpit Rock, auf dem sich eine schwindelerregende Aussichtsplattform entlangzog (vielleicht findet mich ja jemand?):
Nach dem Ausflug in die Berge haben wir es uns nicht nehmen lassen, die Hauptstadt Australiens zu besuchen. Canberra wurde Anfang des 20. Jahrhunderts künstlich angelegt und versprüht auch einen entsprechenden Charme. Das Straßenbild wird von Kreiseln und großen Achsen geprägt und wirkt den ganzen Tag wie ausgestorben – erst kurz nach 17 Uhr, wenn die Beamten Feierabend haben, geht der Stau los. Geprägt wird das Stadtbild außerdem von zahlreichen Denkmälern für nahezu jeden Berufsstand Australiens sowie einem riesigen War Memorial, wo gleichzeitig der toten Soldaten gedacht wird als auch eine riesige Ausstellung über die australischen Kriege Platz findet. Hier unsere Eindrücke der „Retortenstadt“ Canberra:
(Parliament House)
(War Memorial)
Wir befinden uns gerade in den Snowy Mountains (dem einzigen Skigebiet Australiens), danach geht es zurück nach Melbourne, wo wir am Samstag unseren Chubby abgeben müssen :-(
Viele Grüße,
Mareike & Heiko
Montag, 10. Januar 2011
SYDNEY!
Heute haben wir einen Stadtrundgang zu Fuß gemacht und uns bekannte Sehenswürdigkeiten wie die Sydney Opera und die Harbour Bridge live angeschaut. Fazit: sehr beeindruckend! Hier die ersten Eindrücke:
(Bare Island – Schauplatz von Mission Impossible 2)
Bevor wir Sydney erreicht haben, hat uns unsere Route noch an einige schöne Küstenabschnitte von New South Wales geführt:
(Kangaroo Valley)
Viele Grüße aus Sunny Sydney,
Mareike & Heiko
Mittwoch, 5. Januar 2011
Happy New Year!
Wir selbst haben Silvester sehr entspannt in Melbourne am Meer verbracht. Da es an diesem Tag ungewöhnlich heiß war (nämlich 41,1 Grad Höchsttemperatur laut Zeitung), waren wir am Nachmittag seit langer Zeit mal wieder im Meer baden. Am Abend haben wir uns unters Volk gemischt und im Vorort Williamstown einen schönen Blick auf Melbournes Silhouette und das nächtliche Feuerwerk genossen. Hier gibt es nur öffentliches Feuerwerk, es kann also nicht jeder einfach herumballern. Dies gemeinsam mit den sommerlichen Temperaturen ist wirklich eine schöne Voraussetzung für Silvester, so könnte es jedes Jahr sein!
Hier sind noch ein paar Bilder von Melbourne, wo wir schließlich fast zwei Wochen verbracht haben (aber wir kommen ja nochmal wieder):
(Flemington Racecourse)
(Sonnenuntergang in Williamstown)
(Organ Pipes)
(Brighton Beach)
(Silvester)
Am ersten Januar ging es dann schon direkt weiter. Wir haben zwar keine Vorsätze fürs neue Jahr gefasst, aber sportlich gesehen haben sich die vom alten Jahr schon ordentlich erfüllt und wir waren wieder intensiv wandern. Nach einem Abstecher nach Phillip Island (bekannt für seine Pinguin-Parade, an der wir aber nicht teilgenommen haben, und seine Motorrad-/Grandprix-Rennbahn) ging es nach Wilsons Promontory, einer wunderschönen Halbinsel, die gleichzeitig den südlichsten Punkt Australiens markiert und mal die Landverbindung nach Tasmanien bildete. Der Nationalpark-Campingplatz ist so gefragt, dass seine 480 Plätze schon im Juni ausgebucht waren (im Moment sind hier Sommerferien), aber ein kleines Örtchen vor der Zufahrt zum Park hat mitgedacht und eine 24-Stunden-Restarea mit Toiletten bereitgestellt. Somit fanden sich bestimmt pro Nacht 30 Autos zusammen.
Wir haben zwei längere Walks von insgesamt schätzungsweise 12 km gemacht und zwischendurch ein paar Abstecher zu den Stränden der Halbinsel. Besonders beeindruckend war der „Squeaky Beach“, dessen feiner Sand unter den Füßen quietscht. Ich hoffe, das Video funktioniert...
Hier noch einige fotografische Eindrücke:
(Phillip Island)
(Squeaky Beach)
(Käferhülle)
Am nächsten Tag ging es schon wieder straff weiter mit Bewegung und wir haben den Tarra-Bulga-Nationalpark erkundet. Dieser ist zwar relativ klein, aber seine Pflanzenwelt umso beeindruckender. Diese besteht nämlich aus einer Mischung von Mountain-Ash-Trees (dies sind wieder riesige Eukalyptus-Bäume) und kühltemperiertem Regenwald.
Gestern haben wir noch einen kurzen Ausflug nach Lakes Entrance gemacht, bevor uns der Weg wieder ein Stück ins Inland zum Snowy River Nationalpark führte. Lakes Entrance heißt so, weil es tatsächlich den Eingang zu einem riesigen Seengebiet Victorias vom Meer aus bildet. Durch die zwischengelagerten Sanddünen und kleinen Sandinseln sieht dies sehr beeindruckend aus.
Am Nachmittag besuchten wir schließlich den Snowy River Nationalpark. Wie man am Namen erkennt, fällt hier durchaus mal Schnee im Winter. Das hatten wir so auch nicht erwartet, ist aber in einigen Gebirgen im südlichen Inland durchaus üblich. In diesem Nationalpark befinden sich die die Little River Falls sowie die mit 500 m tiefste Schlucht Victorias, die Little River Gorge. Von der Schlucht waren wir echt beeindruckt – auch wenn die Bilder nicht unbedingt die tatsächliche Tiefe wiedergeben können.
Wie Ihr seht, erleben wir im Moment sehr viel und kommen gar nicht mehr so schnell mit Blogeinträgen hinterher. Im Gegensatz zu einigen entlegenen Gebieten im Norden müssen wir nämlich nicht mehr tagelang fahren, bis wir mal wieder einen sehenswerten Nationalpark erreichen, hier im Süden reiht sich alles sehr eng aneinander. Die letzten Wochen gilt es also noch zu nutzen!
Viele Grüße,
Mareike & Heiko




























































