Wir selbst haben Silvester sehr entspannt in Melbourne am Meer verbracht. Da es an diesem Tag ungewöhnlich heiß war (nämlich 41,1 Grad Höchsttemperatur laut Zeitung), waren wir am Nachmittag seit langer Zeit mal wieder im Meer baden. Am Abend haben wir uns unters Volk gemischt und im Vorort Williamstown einen schönen Blick auf Melbournes Silhouette und das nächtliche Feuerwerk genossen. Hier gibt es nur öffentliches Feuerwerk, es kann also nicht jeder einfach herumballern. Dies gemeinsam mit den sommerlichen Temperaturen ist wirklich eine schöne Voraussetzung für Silvester, so könnte es jedes Jahr sein!
Hier sind noch ein paar Bilder von Melbourne, wo wir schließlich fast zwei Wochen verbracht haben (aber wir kommen ja nochmal wieder):
(Flemington Racecourse)
(Sonnenuntergang in Williamstown)
(Organ Pipes)
(Brighton Beach)
(Silvester)
Am ersten Januar ging es dann schon direkt weiter. Wir haben zwar keine Vorsätze fürs neue Jahr gefasst, aber sportlich gesehen haben sich die vom alten Jahr schon ordentlich erfüllt und wir waren wieder intensiv wandern. Nach einem Abstecher nach Phillip Island (bekannt für seine Pinguin-Parade, an der wir aber nicht teilgenommen haben, und seine Motorrad-/Grandprix-Rennbahn) ging es nach Wilsons Promontory, einer wunderschönen Halbinsel, die gleichzeitig den südlichsten Punkt Australiens markiert und mal die Landverbindung nach Tasmanien bildete. Der Nationalpark-Campingplatz ist so gefragt, dass seine 480 Plätze schon im Juni ausgebucht waren (im Moment sind hier Sommerferien), aber ein kleines Örtchen vor der Zufahrt zum Park hat mitgedacht und eine 24-Stunden-Restarea mit Toiletten bereitgestellt. Somit fanden sich bestimmt pro Nacht 30 Autos zusammen.
Wir haben zwei längere Walks von insgesamt schätzungsweise 12 km gemacht und zwischendurch ein paar Abstecher zu den Stränden der Halbinsel. Besonders beeindruckend war der „Squeaky Beach“, dessen feiner Sand unter den Füßen quietscht. Ich hoffe, das Video funktioniert...
Hier noch einige fotografische Eindrücke:
(Phillip Island)
(Squeaky Beach)
(Käferhülle)
Am nächsten Tag ging es schon wieder straff weiter mit Bewegung und wir haben den Tarra-Bulga-Nationalpark erkundet. Dieser ist zwar relativ klein, aber seine Pflanzenwelt umso beeindruckender. Diese besteht nämlich aus einer Mischung von Mountain-Ash-Trees (dies sind wieder riesige Eukalyptus-Bäume) und kühltemperiertem Regenwald.
Gestern haben wir noch einen kurzen Ausflug nach Lakes Entrance gemacht, bevor uns der Weg wieder ein Stück ins Inland zum Snowy River Nationalpark führte. Lakes Entrance heißt so, weil es tatsächlich den Eingang zu einem riesigen Seengebiet Victorias vom Meer aus bildet. Durch die zwischengelagerten Sanddünen und kleinen Sandinseln sieht dies sehr beeindruckend aus.
Am Nachmittag besuchten wir schließlich den Snowy River Nationalpark. Wie man am Namen erkennt, fällt hier durchaus mal Schnee im Winter. Das hatten wir so auch nicht erwartet, ist aber in einigen Gebirgen im südlichen Inland durchaus üblich. In diesem Nationalpark befinden sich die die Little River Falls sowie die mit 500 m tiefste Schlucht Victorias, die Little River Gorge. Von der Schlucht waren wir echt beeindruckt – auch wenn die Bilder nicht unbedingt die tatsächliche Tiefe wiedergeben können.
Wie Ihr seht, erleben wir im Moment sehr viel und kommen gar nicht mehr so schnell mit Blogeinträgen hinterher. Im Gegensatz zu einigen entlegenen Gebieten im Norden müssen wir nämlich nicht mehr tagelang fahren, bis wir mal wieder einen sehenswerten Nationalpark erreichen, hier im Süden reiht sich alles sehr eng aneinander. Die letzten Wochen gilt es also noch zu nutzen!
Viele Grüße,
Mareike & Heiko



























Hi Mareike & Heiko,
AntwortenLöschenerlebnissereiche letzte Wochen soll Euch Australien bescheren,
damit ihr reicher als je zuvor könnt wieder heimkehren!!!
Hitzige Silvester auf Eurem Kontinent?
Für uns ist das um diese Zeit vollkommen fremd.
2011: Gesundheit, Glück und vor allem Liebe, aber auch ein Lächeln jederzeit,
wünsch ich Euch von Herzen für Eure Zweisamkeit.