Chubby vorm Affenbrotbaum
Bevor wir in die nächste größere “Stadt”, nach Kununurra (6000 Einwohner), kamen, haben wir noch einen Übernachtungsstopp im Keep River Nationalpark eingelegt und uns diesen mit einem Rundwanderweg erschlossen.

Kurz vor Kununurra (lustiger Ortsname, das stimmt, aber hier klingen einige komisch, das hat mit dem Aborigine-Ursprung zu tun) waren wir noch am Lake Argyle, der zweitgrößte Stausee Australiens, der wohl ca. 4 Mal so groß ist wie der Bodensee. Leider kann man nur einen kleinen Teil davon sehen, das eigentliche Ausmaß wird einem damit gar nicht so richtig bewusst.
In Kununurra schließlich führte unser erster Weg in eine Jobagentur und brachte direkt Erfolg, für jeden von uns gab es drei Tage Arbeit. Damit auch Ihr als Leser mal interaktiv werdet (die Kommentare flauen so langsam ab), haben wir nun eine Aufgabe für Euch. Ihr dürft raten, mit welchen Pflanzen wir uns im Bereich der Feldarbeit (ja, Ihr hört richtig :-)) befasst haben.
Heiko war als Fruitpicker tätig – Hinweis: Diese Früchte wachsen am Baum und ein Buch von Henning Mankell trägt diesen Titel.
Ich dagegen habe Unkraut gejätet – Hinweis: Diese Pflanze ist ein Baum und wird zur Parfumgewinnung eingesetzt.
Wer richtig rät, bekommt eine virtuelle Glückwunschkarte ;-)
Die Arbeit war jedenfalls nicht gerade spaßig, wenn man die täglichen Durchschnittstemperaturen von 43 Grad bedenkt.
Am Samstag haben wir schließlich Kununurra wieder verlassen und uns weiter Richtung Westküste begeben. Vorher waren wir noch im Mirima Nationalpark, haben den Aufenthalt aber aufgrund der Hitze sehr kurz gehalten und sind schnell wieder zum klimatisierten Auto geflüchtet:
Die zwei folgenden Nächte haben wir jeweils wieder auf Rest Areas verbracht. Dabei haben wir am ersten Abend wieder eine sehr nette Begegnung gemacht und Patrick aus Münster getroffen, der mit seinem Fahrrad namens Gisela die Welt umrundet. Ja, tatsächlich, sowas gibt’s ;-) Wir waren ganz schön fasziniert von seinem Vorhaben und es ist nicht das erste Mal, dass er mit seinem Fahrrad auf großer Reise ist. Zu seiner Weltumrundung ist er am 1. April in Münster gestartet und erstmal mit dem Fahrrad nach Düsseldorf zum Flughafen geradelt, von wo aus es nach New York ging. Dort hatte er übrigens den bisherigen Hitzerekord auf seiner Reise – mit 40 Grad im April! Den wird er hier jedoch recht schnell brechen :-) Von New York aus ging es schließlich quer durch die USA nach Los Angeles und von dort aus über Neuseeland nach Sydney. Seine Reise in Australien beendet er in Darwin, von wo aus er nach Hongkong fliegt und über China, Russland, Ukraine etc. (im Winter!!!) wieder nach Hause radelt. Als wir am Morgen von der Rest Area gestartet sind, kam uns sein Vorbild entgegen: ein Tunesier, der seit 12 Jahren um die Welt läuft!!!
Natürlich haben wir noch ein gemeinsames Foto mit Patrick geschossen:
Auf der nächsten Rest Area gab es auch wieder nette „Gäste“. Diese Honeyeater sind uns heute morgen beim Frühstück ganz schön auf den Pelz gerückt, weil sie gehofft haben, einen Brocken abzubekommen:


Heute sind wir tatsächlich an der Westküste Australiens in Broome angekommen und sind schon positiv beeindruckt von diesem netten Urlaubsörtchen. Trotz wieder mal sehr hoher Luftfeuchtigkeit weht hier abends eine kühle Brise und wir haben heute gleich die Gelegenheit genutzt, um am Cable Beach (der tatsächlich schönste Strand, den wir bisher gesehen haben!) den Sonnenuntergang zu genießen. Seht selbst:
Viele Grüße aus Broome,
Mareike & Heiko













heiko hat mangos geerntet und du müsstest stecklinge gejätet haben
AntwortenLöschenFast richtig. Heiko hat tatsächlich Mangos geerntet, aber bei mir sollte auch die Pflanze benannt werden... und das war Sandelholz :-)
AntwortenLöschenschade aber fast richtig. naja vielleicht das nächste mal. alles gut euch beiden noch und viel spass
AntwortenLöschenhaha...gerne hätte ich ein Foto von Euch beim "Schuften" Down Under gesehen....:)
AntwortenLöschen